Der aktuelle Status

Die Einkaufsmeile hat ein doppelgesichtiges Problem: gibt es keine Läden, kommen keine Kunden – und kommen keine Kunden, machen die Läden dicht. Folglich müssen beide Seite etwa tun: die Händler ebenso wie die Städte. Für erstere geht es vor allem darum, aus dem Einkauf ein Erlebnis zu machen und die Kunden individuell zu begeistern – so, dass sich jeder von ihnen persönlich willkommen und gut aufgehoben fühlt. Doch jeder Kunde ist anders: Die einen flanieren und planen gar keinen Kauf, andere haben es eilig und wissen genau was sie wollen. Entsprechend unterschiedliche Konzepte müssen genützt werden.

Die Rolle der Städte

Doch auch die Städte könne etwas tun, und oft sind das nur Kleinigkeiten. Ein altes Problem ist etwa die Parkplatzsuche – mit digitalen Lösungen lässt sich diese inzwischen fast komplett ausmerzen. Der Kunde muss am Ende nicht mehr suchen, denn die App weiß, wo ein Parkplatz frei ist. Auch in Sachen Stadtmöblierung ließe sich einiges anstellen: interaktive digitale Screens etwa können nicht nur Werbung zeigen, sie dienen auch als Infopunkte. Und mit öffentlich zugänglichem WLAN lassen sich Kunden auch zum Verweilen einladen.

 

 

*Programm unter Vorbehalt