Abercrombie macht Hotels zum Point of Sale

In den USA hat sich das Modelabel Abercrombie mit der Hotelkette sbe zusammengetan. Über Pop-Up-Shops werden nun ausgewählte Hotels zum Point of Sale. Damit ist Abercrombie Teil eines Trends, der in den USA schon länger anhält.

Die Verbindung von Handel und Hotellerie gibt es in den USA schon länger. So betreibt zum Beispiel West Elm, eine Einrichtungsmarke von Williams-Somona, seit 2016 eine Reihe von eigenen Hotels in verschiedenen amerikanischen Städten. Das Besondere dabei: Die Einrichtung der Hotelzimmer und Lobbys können die Gäste online kaufen. Dabei orientiert sich das Design der jeweiligen Hotels an lokalen Eigenheiten. Ähnliche Konzepte verfolgen auch andere Möbelhändler in den Vereinigten Staaten, wie etwa Parachute und Sinola oder der japanische Händler Muji.

Die Zusammenarbeit von Abercrombie und sbe betrifft aber nicht nur den direkten Verkauf. In den 25 Hotels und über 170 Restaurants und Clubs von sbe organisieren die beiden Unternehmen gemeinsame Events. Den Startschuss dafür gab es bereits in Los Angeles, dort wurde im Hotel Mondrian unter dem Titel „Do it in Denim“ den Gästen die neue Denim-Kollektion von Abercrombie präsentiert.

Und auch bei der Kundenbindung wird zusammengearbeitet. So erhalten die Mitglieder von Abercrombies Loyalty-Programm A&F Club besondere Vorzüge in den Locations von sbe, während die Gäste von sbe spezielle Angebote von Abercrombie bekommen. Beide Unternehmen erschließen sich auf diese Weise die Kunden des Partners als neue Zielgruppen.

2018-10-31T14:35:38+00:00