Analytics am POS: Den Kunden verstehen

Analytics am POS: Den Kunden verstehen

Onlineshops wissen, welche Produkte sich Kunden wie lange ansehen und welche Werbung sie anklicken. So sind sie dem stationären Handel einen Schritt voraus. Mit In-Store-Analytics können die Läden diesen Vorsprung aufholen.

Dank ausgereifter Technologien erfahren Onlinehändler, woher ihr Kunde kommt, was ihn sonst noch interessiert, wie oft er sich ein bestimmtes Produkt schon angesehen hat, wie er sich beim Einkauf verhält und mehr. Dieses Wissen hilft dem Shop dabei, passende Angebote zu machen, Waren jederzeit anzubieten und dadurch den Umsatz zu steigern. Voll automatisiert und mit wenig Aufwand.

Wissen, was der Kunde im Laden macht

Neue Lösungen helfen stationären Händlern aber dabei, diesen Vorsprung der Onlineshops wieder aufzuholen. Sie nutzen WLAN oder Beacons, kommunizieren mit dem Smartphone des Kunden und analysieren sämtliche Datenströme, die dabei anfallen. So erfährt jeder Händler, wo genau sich die Kunden im eigenen Laden wie lange aufhalten, wohin sie gehen und wie ihre Wege aussehen. Dieses Wissen hilft dann nicht nur dabei, die Ladenplanung zu optimieren, auch Angebote können geschickter platziert und Engstellen behoben werden.

Laut dem Osram-Whitepaper „Beacon Technology: Revolutionizing Customer Experience“  vom Sommer 2018 investieren bereits knapp 60 Prozent der Einzelhändler in Retail Analytics oder planen dies zumindest in den nächsten zwei Jahren. 54 Prozent beschäftigen sich mit der Identifikation der bestmöglichen Customer Journey bis hin zum Kaufabschluss. Etwas mehr als die Hälfte setzt dabei auf standortbezogene Dienste.

Ziel: Kundenzufriedenheit erhöhen

Ihre Ziele sind klar definiert: 61 Prozent möchten so die Kundenzufriedenheit erhöhen, 54 Prozent zielen auf eine Erhöhung ihrer Wettbewerbsfähigkeit ab und 35 Prozent versprechen sich eine verbesserte Zielgruppenansprache. In ihren Strategien nehmen dabei Mobile Marketing (62 Prozent Nennung) und Personalisierung (57 Prozent) die wichtigsten Rollen ein. Mittelfristig werden die Maßnahmen zur Digitalisierung als wichtigster Erfolgsfaktor im Wettbewerb gesehen – mit 34 Prozent Zustimmung liegen sie deutlich vor Kundenservice (14 Prozent), Servicequalität (12 Prozent) und Produktinnovationen (12 Prozent).

Welche Lösungen es gibt und wie diese dem stationären Handel dabei helfen, wettbewerbsfähig zu bleiben, erklären Oliver Voßhenrich, Geschäftsführer von Neoalto, und Andreas Slowakiewicz, National Key Account Manager bei RENZ Service auf dem POS connect Fachkongress. Dabei werfen sie auch einen Blick darauf, wie die Ladenöffnungszeiten durch die neuen Technologien ausgedehnt werden können.

Der POS connect Fachkongress findet am 12. März im Kongresszentrum der Messe München statt. Das vollständige Programm finden Sie hier.

Tickets zum Fachkongress erhalten Sie hier.

Parallel zum Fachkongress findet die POS connect Messe als Teil der INTERNET WORLD EXPO statt. Dort präsentieren zahlreiche Aussteller ihre Lösungen zur Digitalisierung am Point of Sale.

2019-03-07T14:57:45+00:00