Burrow gründet Showroom-WG

Burrow gründet Showroom-WG

In vielen Möbelhäusern wird man eher merkwürdig angesehen, wenn man sich für die lediglich als Dekoration dienenden Pflanzen oder die an den Wänden angebrachte Farbe interessiert. Im neuen New Yorker Flagship-Store des Direct-to-Consumer-Labels Burrow gehört das aber sogar zum Konzept.

Der neue Burrow-Showroom in New York

Denn das Unternehmen beansprucht den dort verfügbaren Platz nicht ganz für sich allein. In der 2.200 Quadratfuß (ca. 204 Quadratmeter) großen Filiale werden zusätzlich Pflanzen aus dem Bestand des Online-Händlers The Sill zu den präsentierten Burrow-Möbel gestellt. Und die Wände sowie Raumteiler sind in den beliebtesten Farbtönen des Online-Farbenhändlers Clare gestrichen. Burrow lässt so im Prinzip zwei weitere Direct-to-Consumer-Marken in dem als Showroom dienenden Geschäft einziehen – vor Ort kann mit Unterstützung von Burrow-Mitarbeitern direkt bei The Sill und Clare bestellt werden. Zudem sind gemeinsame Promotions und Events geplant.

Ohne Mietvertrag

Miete verlangt Burrow von seinen aktuellen Partnern nicht, die Firma ist lediglich über Affiliate-Marketing-Programme an den über sie erzielten Verkäufen beteiligt. Weitere Partnerschaften zum Beispiel im Bereich der Beleuchtung sind angedacht. Die Idee dazu kam den Betreibern unter anderem, weil immer wieder Kunden die Dekorationselemente im früheren Showroom erwerben wollten.

„Alle Geschäfte, die wir in Zukunft einführen, werden starke Verbindungen zu anderen Marken und viele Kooperationen haben“, zeigt sich Burrow-Mitgründer und CEO Stephen Kuhl gegenüber „Forbes“ von dem Konzept überzeugt.

Burrow startete 2017 mit modular zusammenstellbaren Sofas, bietet inzwischen aber eine breite Palette unterschiedlicher Möbel an. Für den Farbenspezialisten Clare ist der Showroom die allererste Präsenz der Marke im physischen Handel.

2020-02-13T13:29:12+00:00