Die Revolution in der Kassen-Zone

Trotz aller digitalen Lösungen in stationären Geschäften scheint sich die Kassen-Zone zur Problemzone zu entwickeln. Denn am Ende der meisten Einkaufstouren muss der Kunde dort anstehen. Doch auch hierfür gibt es Lösungen.

Ist die Kasse zur Problemzone geworden? Internetnutzer würden diese Frage bejahen: Denn während sie online einfach mit wenigen Klicks bezahlen können, müssen sie im Laden anstehen und warten. Während das manche Konsumenten nicht stört, ist besonders die „Generation Internet“ nicht mehr mit allzu viel Geduld gesegnet.

Schneller werden an der Kasse – aber wie?

Um dem zu begegnen, müssen zwei voneinander unabhängige Prozesse beschleunigt werden. Der eine ist der Umgang mit den Produkten an der Kasse. Dabei steht nicht nur das Personal im Fokus, sondern auch der Kunde. Denn jeder Einkauf muss nicht nur über den Scanner gezogen werden, der Verbraucher muss die Produkte auch verstauen. Das kann, je nach Kunde  und Größe seines Einkaufes, deutlich mehr Zeit beanspruchen als der Scanvorgang. Kassenplätze, an denen die Waren zweier Kunden mit einem Fachteiler voneinander getrennt werden, helfen hier nur bedingt – ebenso wie Self-Scanning-Kassen. Beide Lösungen gewinnen durch mehr Platz für Waren zusätzliche Zeit – sie beschleunigen die Prozesse aber nicht . So ist es auch hier nur eine Frage der Zeit, bis alle Plätze voll sind und weitere Kunden wieder warten müssen.

Lösungen, bei denen die User schon während des Einkaufs ihre Produkte selbst scannen, schaffen echte Abhilfe. Der Scanvorgang an der Kasse wird dabei beschleunigt, da nur mehr ein einziger Code gescannt werden muss, um die Einkäufe vom Handscanner oder Smartphone in das Kassensystem zu übertragen. Bestimmte Lösungen erledigen dies sogar automatisch. Ein weiterer Vorteil: Die Produkte müssen vom Kunden nicht mehr auf das Band gelegt und dann wieder verstaut werden, was den Kassenprozess ebenfalls enorm beschleunigt.

Schnelleres Bezahlen dank NFC

Der zweite Prozess, der schneller werden muss, um Schlangen zu vermeiden, ist das Kassieren selbst. Je nach Zahlungsart kann dies laut einer GfK-Studie vom Februar 2018 bis zu 83 Sekunden dauern. Bei diesen Zeiten ist meist Bargeld im Spiel. Kartenzahlungen hingegen dauern zwischen 14 und 42 Sekunden, abhängig davon, ob eine PIN oder Unterschrift nötig ist. Kontaktloses Zahlen – egal ob mit dem Handy oder der EC-Karte – ist dabei die deutlich schnellste Zahlart. Wollen Händler also die Wartezeiten an den Kassen reduzieren, sollten sie auf Kassenterminals setzen, die über die kontaktlose NFC-Technologie verfügen.

Auf dem POS connect Fachkongress widmen sich die Payment-Experten Carsten Groppe, Head of Sales New Solutions bei der First Data GmbH, und Rainer Birkner, Senior Key Account Manager Retail von der CCV Deutschland GmbH, dem Thema. Sie diskutieren dabei nicht nur, welche Kassenlösung wann am besten eingesetzt werden kann, sie werfen auch einen Blick auf die Möglichkeiten, die die Kassen bieten. Denn dank Funktionen zur Datenanalyse geben sie heute tiefere Einblicke in das Geschehen im Markt und ermöglichen mit zusätzlichen Schnittstellen neue Services.

Der POS connect Fachkongress findet am 12. März im Kongresszentrum der Messe München statt. Das vollständige Programm finden Sie hier.

Tickets zum Fachkongress erhalten Sie hier.

Parallel zum Fachkongress findet die POS connect Messe als Teil der INTERNET WORLD EXPO statt. Dort präsentieren zahlreiche Aussteller ihre Lösungen zur Digitalisierung am Point of Sale.

2019-02-07T11:27:58+00:00