Erster Händler setzt Microsoft Synchronized Shopping live ein

Die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Handelssoftware Synchronized Shopping von Microsoft bietet Verbrauchern personalisierte Services auf der Händlerwebseite, die auch auf den Laden übergreifen. Der Elektronikhändler Harvey Norman testet die Lösung als Erster im normalen Geschäftsalltag.

Besuchern der Harvey Norman-Webseite steht ein individueller, dialoggesteuerter Produktberater zur Verfügung. Dieser stellt dem potentiellen Käufer eine Reihe von Fragen, um dessen Bedürfnisse zu identifizieren und passende Geräte zu empfehlen. Im Gespräch geht es dabei etwa um Merkmale wie lange Akkulaufzeit oder Speicherkapazität.

Anschließend wird ein Shopper-Pass erstellt, den der Nutzer über den Scan eines QR-Codes auf sein Smartphone überträgt. Dieser enthält die Liste der vorgeschlagenen Geräte und greift auf Geolokalisierungsdienste zurück. Nähert sich der User dann dem für den Test bereits entsprechend ausgestatteten Harvey Norman Millenia Walk-Flagship Store in Singapur (und später weiteren Filialen des Unternehmens, in denen die empfohlenen Geräte verfügbar sind), erhält er eine entsprechende Benachrichtigung. Betritt er das Geschäft, führt ihn der Shopper-Pass genau zu der Hardware, die der Online-Berater empfohlen hat, erklärt Microsoft.

Einkaufen in einer digital vernetzten Welt

Harvey Norman-CEO Katie Page glaubt, dass Kunden Entscheidungen ganzheitlich treffen können müssen, besonders in einer digital vernetzten Welt. „Bei der Ausgestaltung unseres Angebots haben wir uns immer von dieser Sicht leiten lassen und nun prägt sie, wie wir Online- und Offline-Kanäle für unsere Kunden nahtlos verbinden. Microsoft Synchronized Shopping ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, um uns allen zu helfen, dieses ‚vernetzte Leben‘ zu führen.“

2019-11-07T14:18:16+00:00