Hudson Group passt Filialen an veränderte Kundenwünsche an

Der Reisehändler Hudson Group hat angekündigt, im kommenden Jahr seine Geschäfte zu digitalisieren und Funktionen wie Self-Checkout zu ermöglichen. Das Unternehmen betreibt über 1.000 Filialen an Flughäfen und Pendlerstationen in Nordamerika.

Zu dem neuen Filialkonzept zählen unter anderem digitale Displays, die auf lokale Inhalte ausgerichtet sind, sowie modulare Wände, die einen schnellen Wechsel des Einzelhandelsangebots ermöglichen. Dies soll die Erstellung saisonaler Displays, die Verbesserung ausgewählter Produktkategorien sowie schnelle Änderungen, etwa bei Merchandise für ein aktuelles Spitzenspiel, erleichtern. Zu dem neuen Angebot gehört auch die Einführung von Self-Checkout-Kassen. Mit diesen will die Hudson Group ihren Kunden den Wunsch nach schnellem und stressfreiem Einkaufen erfüllen.

„Unsere Aufgabe ist es, die Veränderungen, die die Passagiere erwarten, in der Reisebranche widerzuspiegeln“, sagte Brian Quinn, EVP und Chief Operating Officer der Hudosn Group. „Unser überarbeitetes Designkonzept wird die Kunden an der Tür packen und sie den ganzen Weg in den hinteren Teil des Ladens ziehen – das gibt uns die Möglichkeit, jedes Geschäft so anzupassen, dass es für Reisende attraktiver und für unsere Travel-Hub-Partner profitabler wird.“

Eine App für Verbraucher

Zusätzlich zu neuen Filialen will das Unternehmen Mitte 2020 auch eine neue, verbraucherorientierte mobile Anwendung vorstellen. Die App „Hudson Blue“ ermöglicht es Reisenden, sich von ihrem mobilen Gerät aus mit einem Hudson Store zu verbinden und so Einblicke in Produkte und Werbeaktionen zu erhalten. Das Unternehmen gibt zudem an, dass die App „Funktionen bereitstellen wird, um den Stress von Reisen zu verringern.“ Welche Funktionen dies sein sollen, verriet Hudson bisher jedoch nicht.

2019-12-12T12:59:24+00:00