Kaffeehäuser experimentieren mit „Mobile Only“

Kaffeehäuser experimentieren mit „Mobile Only“

Nach dem reinen Mobile Payment wagen Kaffeehausketten in den USA nun den nächsten Schritt. Bei den Pick-Up-Restaurants von Starbucks und Bandit kann man seine Bestellungen lediglich über die zugehörige App aufgeben.

Starbucks Pickup Store (Bild: Starbucks/Eric Soltan)

Dabei verfolgt das Start-Up Bandit ausschließlich diese Strategie und möchte damit zu einem würdigen Konkurrenten für Marktführer Starbucks werden. Bislang hat das Unternehmen allerdings gerade einmal seine erste Filiale in New York eröffnet, die speziell so konzipiert wurde, dass die Kaffeezubereitung und der restliche Service wenig Platz beanspruchen.

Wie CEO Max Crowley (ein ehemaliger Uber-Mitarbeiter) gegenüber TechCrunch mitteilte, ließen sich neue Standorte allerdings innerhalb von Stunden zu einem Zehntel der Kosten eines traditionellen Ladens erschließen. Der Angriff auf Starbucks soll deshalb stark über den Preis erfolgen. Gegenüber Eater formulierte Crowley ein recht ehrgeiziges Ziel: Man wolle im Endeffekt nie weiter als fünf Minuten von jemandem entfernt sein, der gerade Kaffee wolle. Das große Vorbild ist dabei die chinesische Kette Luckin Coffee mit ihren 4.260 Standorten.

Pickup bei Starbucks

Starbucks wird seinem traditionellen Modell wohl immer noch treu bleiben, experimentiert aber ebenfalls mit reiner App-Bestellung. Am 5. November eröffnete das Unternehmen im New Yorker Penn Plaza-Wolkenkratzer seinen ersten reinen Pick-Up-Store in den USA. Um hier das gewünschte Getränk zu erhalten, müssen Kunden in der Starbucks-App „Starbucks Pickup – Penn Plaza“ als Standort wählen und anschließend ihre Bestellung aus dem kompletten Starbucks-Menü zusammenstellen. Nach der Ankunft in Penn Plaza können sie den Fortschritt ihrer Bestellung auf einem digitalen Statusboard sehen und ihre handgefertigten Getränke und Lebensmittel direkt bei den Starbucks-Baristas abholen.

2019-11-28T12:14:30+00:00