Millennials wünschen sich ein Einkaufserlebnis

Die aktuelle „Holiday Outlook“-Studie der Unternehmensberatung PwC zeigt erneut, dass sich Shopper vom stationären Handel ein besonderes Einkaufserlebnis erhoffen. Dies trifft besonders auf die Generation der Millennials zu.

Die Studie „Holiday Outlook“ untersucht in jedem Jahr die Einkaufsgewohnheiten der US-Amerikaner zur Weihnachtszeit. Dabei nahm PwC in diesem Jahr unter anderem auch das gewünschte Einkaufserlebnis unter die Lupe. Verbrauchern sind demnach persönliche Verbindungen während der Feiertage überaus wichtig.

So sehen insgesamt 44 Prozent der Befragten Shopping als ein Event an, das man „erleben“ müsse, unter den Millennials sind dies sogar 53 Prozent. Darüber hinaus scheuen 40 Prozent aller Befragen (51 Prozent der Millennials) laut eigenen Angaben keine Mühen für ein besonderes Einkaufserlebnis. Der Hälfte der Millennials ist zudem die Option wichtig, sich beim Erledigen von Besorgungen zusätzlich durch den Besuch von Restaurants, Kinos oder anderen Angeboten zu unterhalten. Unter allen Befragten legen nur 39 Prozent Wert auf Entertainment.

Über die Studie

Für die Untersuchung wurden über 2.000 US-Amerikaner von PwC befragt – allerdings nicht immer ganz zeitgemäß. So mussten sich die Studienteilnehmer in einer der Fragen entscheiden, ob sie ihre Weihnachtseinkäufe online (54 Prozent) oder im Laden (46 Prozent) erledigen. Mit solchen Antwortmöglichkeiten wird Omnichannel-Verhalten wie BOPIS (buy online purchase in store) oder ROPO (research offline purchase online) ausgeblendet. Dies verzerrt die Sicht auf die Rolle des stationären Handels im Weihnachtsgeschäft.

2019-10-10T13:57:55+00:00