Neue Möglichkeiten für In-Store Analytics im Einzelhandel

Neue Möglichkeiten für In-Store Analytics im Einzelhandel

Im Online-Shop ist die genaue Analyse des Kundenverhaltens längst Standard und Grundlage für Entscheidungen. Der stationäre Handel hat hier noch ein großes Potential – wie das Beispiel des Textildiscounters kik zeigt.

kik demonstriert, wie sich moderne Datenerfassung ohne Kundenirritation umsetzen lässt. (Bild: kik)

Für die Betreiber von Online-Shops zählen Besucherzahlen, Klickverhalten und Absprungraten zu den unverzichtbaren Key Performance Indicators (KPIs), auf deren Basis sie ihre Entscheidungen treffen. Auch für den stationären Handel sind Auswertungen zum Verhalten der Kunden eigentlich unverzichtbar. Welche Wege nimmt der Kunde auf dem Weg durch den Laden? Wo bleibt er stehen? Gibt es Regalbereiche, die kaum besucht werden? Wie viele Kunden haben gezielt die in der Werbung angekündigten Angebote angesteuert? Fragen, die allein über den Kassenabschluss nicht beantwortet werden können, aber zum Verständnis des Kundenverhaltens und damit direkt zur Erhöhung des Umsatzes genauso interessant sind wie in der Online-Welt.

Betretbare Datenerfassung

Dieser Meinung ist auch die Geschäftsführung von kik, einem der größten Unternehmen im Textildiscount. Hier wurde im Juli 2018 ein Flag Store mit SensFloor ausgestattet. SensFloor ist ein Boden mit integrierten Sensoren, der – versteckt unter dem eigentlichen Fußbodenbelag – alle anwesenden Personen erfasst und deren Wege aufzeichnet. Für kik ist der Sensorboden die ideale datenschutzkonforme Lösung, mit der sich alle relevanten Daten erheben lassen.

Die Laufwege der Kunden und die daraus resultierende Heatmap helfen bei der Analyse des Kundenverhaltens.

Mit SensFloor können nicht nur allgemeine Fragen zur Besucheranzahl, Besuchsdauer und zu den von Kunden wenig besuchten Regalbereichen beantworten werden – auch sehr konkrete Fragestellungen sind möglich. kik testete zum Beispiel, welchen Einfluss eine unterschiedliche räumliche Präsentation von Produkten aus der Werbung auf das Kundenverhalten hat. Dazu wurden die in der Zeitung beworbenen Produkte zuerst an verschiedenen Stellen getrennt im Laden präsentiert und zu einem anderen Zeitpunkt alle gemeinsam an einem Ständer. Das Ergebnis war überraschend eindeutig…

SensFloor ermöglicht dem Textil-Discounter viel detailliertere und differenziertere Analysen, die über die alleinige Betrachtung des Umsatzes niemals möglich gewesen wären. Christina Schulz, Prozessoptimierung Vertrieb bei der kik Textilien und Non-Food GmbH, ist sehr zufrieden: „Mit SensFloor können wir endlich messen, wie sich unsere Kunden vor dem Kauf verhalten und entsprechend darauf reagieren. Eine lohnende Investition, die sich in Zukunft immer stärker auszahlen wird.“

Denn ein Sensorboden erfasst zuverlässig jeden einzelnen Kunden, ist bei Umbauten flexibel und zu 100 Prozent datenschutzkonform. Es ist höchste Zeit zu handeln – im stationären Handel!

Besuchen Sie SensFloor auch auf der POS Connect!

2020-02-06T12:06:57+00:00