Shopping per App erfolgt immer schneller

Shopping per App erfolgt immer schneller

Händler nutzen ihre App nicht nur zur Kundenkommunikation, sondern auch als Verkaufskanal. Einer aktuellen Studie zufolge hat sich das Einkaufen per App nun beschleunigt. Sie zeigt zudem auf, worauf es Kunden dabei ankommt.

Die für den E-Commerce-Kauf mit mobilen Geräten aufgewendete Zeit hat sich deutlich reduziert. Laut dem „Checkout Conversion Index“ (CCI) von Pymnts.com sank sie im zweiten Quartal 2018 um 12 Sekunden im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres. Damit dauert der durchschnittliche Einkauf per App nun 2:25 Minuten.

Schnellerer Checkout als Service

„Die Notwendigkeit zur mobilen Optimierung ist nicht verschwunden, sondern hat sich weiterentwickelt“, heißt es im Bericht. „Online-Händler müssen sich noch immer auf die Verbesserung ihrer mobilen Checkouts konzentrieren, aber auch neue Wege zur Differenzierung sind gefragt. Diese kann erreicht werden, indem den Kunden eine größere Auswahl an Checkout-Funktionen angeboten wird oder indem die Zeit, die sie für den Abschluss ihrer Online-Käufe benötigen, verkürzt wird.“

Ein Merkmal besser bewerteter Händler ist die Konsistenz des Checkouts über verschiedene Kanäle hinweg, sei es über eine Standard-Desktop Seite, eine mobile Seite oder eine mobile App. Die am niedrigst platzierten 30 Händler in der Studie hatten jedoch einen Checkout-Prozess, der stark variierte. Diese Inkonsistenz wirkte sich auf ihre Konversionsraten aus, und sie lagen weit hinter den Spitzenreitern zurück.

Was erfolgreiche Angebote auszeichnet

Für die Studie wurden insgesamt 673 Händler untersucht. Diejenigen, die am besten abschnitten, glichen sich in acht Schlüsselfunktionen: Sie alle bieten kostenlosen Versand, schnelles Add-to-Cart, Produktbewertungen und Rezensionen, Fortschrittsbalken, Inventarstatus, Live-Site-Hilfe, Belohnungen und Garantien oder Rückerstattungen. Diese Funktionen verbessern das Einkaufserlebnis der Kunden, vermitteln ein Gefühl von Komfort und Vertrauen und bauen auf der Beziehung zwischen Händler und Kunde auf, so der Bericht.

Zudem schnitten Händler, die eine größere Anzahl von Zahlungsoptionen anbieten, in der Studie besser ab. So akzeptieren die 30 führenden Händler im Index durchschnittlich 8,2 verschiedene Zahlungsmethoden, während die Händler aus dem Mittelfeld durchschnittlich 6,5 und die 30 ganz unten platzierten Händler durchschnittlich 1,4 Zahlungsmethoden anbieten.

Laut der Studie gibt es zwei Fallstricke, die Einzelhändler vermeiden sollten, wenn sie ein Online-Kauferlebnis für ihre Kunden gestalten. Eine davon ist, den Kunden dazu zu zwingen, ein Konto erstellen zu müssen, noch bevor er einkaufen kann. Verschiedene Untersuchungen zeigten, dass Kunden in solchen Fällen den Einkauf abbrechen. Die zweite Herausforderung ist, den Desktop-Kaufprozess aktuell zu halten. Shopper kaufen auf vielen Arten von Geräten ein und erwarten dabei von den Händlern eine konsistente Erfahrung.

2018-11-22T14:11:47+00:00