Target weitet Drive-Up-Angebot auf 1.000 Läden aus

Der US-amerikanische Einzelhändler Target feiert große Erfolge mit seinen Drive-Up-Angebot. Noch dieses Jahr soll der Service an über 1.000 Standorten in den USA  verfügbar sein. Aber auch andere Angebote werden gut angenommen.

Bereits jetzt kann der Target-Service Drive-Up in über 800 Märkten in 25 US-Bundesstaaten genutzt werden. Nun gab der Einzelhändler bekannt, das Angebot auf Colorado und Kalifornien auszuweiten. Dort stehen noch einmal 128 Läden der Kette. Bei Drive-Up können Verbraucher Waren online bestellen und an einem Geschäft abholen, ohne dafür ihren Wagen verlassen zu müssen. Das Angebot komme besonders bei Familien mit kleinen Kindern gut an, die wenig Zeit für den täglichen Einkauf haben, so Target.

Aber auch die Lieferservices von Target erfreuen sich großer Beliebtheit. So bietet das Unternehmen bereits an über 1.100 Märkten Same-Day-Delivery an. Damit erreicht es knapp zwei Drittel der US-Bevölkerung, so TechCrunch. Und mit Target-Restock offeriert Target seit kurzem einen Next-Day-Delivery-Service. Dieser ist bereits in den gesamten USA und verfügbar und sei oft schneller als Amazon Prime, das aktuell auch noch mit Problemen zu kämpfen hat.

Auswirkungen auf Märkte

Auch an den Target-Standorten soll die neue E-Commerce-Strategie sichtbarer werden. Das Unternehmen kündigte an, bis 2020 7 Milliarden US-Dollar in die Hand zu nehmen, um seine Stores umzubauen. Durch die Renovierungen soll mehr Platz für die Selbstabholung durch Kunden geschaffen werden und es soll mehr Parkplätze für Drive-Up-Nutzer geben. Zudem will man vermehrt auf Self-Checkout setzen und Grab-and-Go-Angebote in der Nähe des Eingangs aufbauen. Bei letzteren können die Kunden die gewünschten Waren einfach mitnehmen, ohne an der Kasse für sie zu bezahlen. Stattdessen werden sie über das Smartphone des Kunden abgerechnet.

2018-10-31T14:35:23+00:00