US-Pfadfinderinnen setzen auf mobile Bezahlterminals

Die Girl Scouts of the USA sind über die Vereinigten Staaten hinaus dafür bekannt, dass sie Kekse und Plätzchen direkt an der Haustür verkaufen. In einem Pilotprojekt in Atlanta kann man diese nun kontaktlos oder mit dem Smartphone bezahlen.

Tatsächlich digitalisieren die Girl Scouts ihr Keksgeschäft schon seit einigen Jahren. Bereits im Jahr 2015 starteten sie ein landesweites „Digital Cookie“-Programm, das es einzelnen Pfadfinderinnen ermöglichte, über persönliche Websites Gebäck an ihre Freunde und Familie zu verkaufen. Das Digital Cookie-Programm machte etwa zwölf Prozent des Gesamtumsatzes der Pfadfinderinnen im Großraum Atlanta aus.

Nun führt die dortige Sektion mobile Bezahlterminals ein, mit denen gut 400 Pfadfinderinnen sich ihre Kekse mit Apple Pay, Google Pay, Samsung Pay sowie Kredit- oder Debitkarte vergüten lassen können. Dabei nutzen sie Clover-Terminals von First Data. Die Bezahlterminals wurden in den USA und Großbritannien während der letzten Jahre bereits von vielen verschiedenen Unternehmen verwendet, sie sind aber auch in Deutschland und Österreich im Einsatz. Die Bandbreite der Firmen reicht von kleinen Cafés bis hin zu großen Sportarenen. Erst im September 2018 meldete das Unternehmen die Auslieferung des millionsten Clover-Geräts. Dieses ging an die Friesen-Apotheke mit Sitz in Bad Malente in Deutschland.

„Unsere Kunden sind von der Optik sowie der schnellen und einfachen Bedienung beeindruckt – sie halten einfach ihre Karte an das Clover-Terminal und schon sind sie fertig“, sagt Momme Imbusch von der Friesen-Apotheke über ihr neues Gerät.

Für alles gerüstet

Clover Mini ist ein kleines stationäres Gerät mit einem 7-Zoll-HD-Bildschirm, das Clover Flex kann mit seinem 5-Zoll-HD-Bildschirm direkt zum Kunden mitgenommen werden. Da es neben seiner WLAN-Funktionalität optional 3G-Verbindungen via SIM-Karte unterstützt, ist es sogar für Lieferdienste interessant, die ihre Mitarbeiter deutlich entlasten wollen. Denn wer Pizzaboten heutzutage ärgern möchte, braucht häufig nur die EC-Karte an der Haustür zu zücken: Die dann aus der Tasche geholten Lesegeräte sind meist eher unpraktisch und nur schwer zu bedienen.

Clover Flex und auch Clover Mini lassen sich mit ihrer an ein Smartphone erinnernden eingängigen Benutzeroberfläche dagegen sowohl von den Mitarbeitern als auch den Kunden sofort intuitiv und schnell nutzen – selbst die fortgeschritteneren Funktionen sind auch Neulingen schnell erklärt. Zudem bieten sie zusätzliche Bezahloptionen. Die Geräte lesen alle gängigen Debit-, Kredit- sowie Kontaktloskarten und sind selbst mit Apple Pay kompatibel. Der zugehörige Beleg wird auf Wunsch nicht nur direkt gedruckt, sondern den Kunden auch per Mail oder SMS zugesendet – wodurch neue Kommunikationskanäle entstehen, falls diese direkt am Bezahlterminal einer Datenspeicherung zustimmen. Der Beleg selbst kann zudem problemlos individuell angepasst werden, um beispielsweise das Firmenlogo hinzuzufügen, über spezielle Aktionen zu informieren, einen Gutschein zu integrieren oder Feiertagsgrüße mitzusenden. Ein in die Terminals integrierter Barcode-Scanner hilft beispielsweise dabei, Stornierungen problemlos und schnell abzuwickeln. Das Clover Mini ist offline-tauglich. Es nimmt selbst bei einem Ausfall der Internetverbindungen noch Zahlungen entgegen.

Mehr als Rechnung

Alle getätigten Transaktionen lassen sich auf einer eigenen Plattform selbst nachträglich noch bequem über Computer, Smartphone oder Tablet nachverfolgen, so dass der Unternehmer ortsunabhängig immer alles bestens im Blick hat. Clover Flex bietet zudem eine gute Alternative zu Stechuhren und Co.: Da sich die Mitarbeiter sowieso mit individuellen Daten in das System einloggen, können ihre Arbeitszeiten auf Wunsch protokolliert und verwaltet werden. Über den Appstore von Clover dürfen Softwareentwickler eigene Applikationen anbieten, die die Clover-Produkte um weitere nützliche Funktionen ergänzen – in der US-Variante sind bereits mehr als 300 solcher Zusatzprogramme erhältlich. Außerdem wird die einfache Einbindung von anderen Softwareanbietern und -entwicklern, Systemintegratoren und Mehrwertdienstleistern gezielt unterstützt.

2019-03-28T15:55:38+00:00