Verbraucher gehen wieder öfter in Filialen

Eine Umfrage des Zahlungsanbieters Blackhawk Network zeigt, dass das Einkaufen im Laden zumindest in den USA wieder populärer wird. Ihr zufolge besuchen 28 Prozent der US-Amerikaner häufiger stationäre Geschäfte als noch im Jahr zuvor.

Fast zwei Drittel der 3.000 befragten Erwachsenen gaben an, dass sie genauso oft wie im vergangenen Jahr in Einzelhandelsgeschäften einkaufen, während nur neun Prozent sagten, dass sie dort seltener vorbeischauten. Vor allem Komfort und Geschwindigkeit ziehen die Verbraucher in die Geschäfte, die für fast alle (92 Prozent) Befragten auch das zufriedenstellendste Einkaufserlebnis unter den verfügbaren Optionen bieten.

Bereits im Sommer legte eine Umfrage von Shopkick einen Wandel nahe: Ihr zufolge wollten 55 Prozent der Befragten aus der Gen Z den größten Teil ihres Urlaubsshopping in Geschäften erledigen. In der Boomer-Generation waren es mit 54 Prozent fast genau so viele.

Bargeld noch immer beliebt

Aus dem Blackhawk Network lässt sich auch ableiten, dass Bargeld in den USA noch nicht vom Aussterben bedroht ist: Für 43 Prozent der Befragten sind Münzen und Scheine nach wie vor die wichtigste Zahlungsmethode. 52 Prozent bevorzugen Kreditkarten.

Natürlich kaufen die US-Verbraucher auch online ein: Fast die Hälfte verwendet einen Laptop oder Desktop-Computer, um mindestens einmal im Monat im Internet zu shoppen. Per Smartphone sind 41 Prozent der Umfrage-Teilnehmer in den Online-Angeboten unterwegs. Unter den Millennials und in der Gen Z sieht diese Verteilung wie üblich anders aus: 81 bzw. 83 Prozent kaufen hier per Handy.

2019-09-26T13:50:13+00:00